Brigitte

Musikschüler zeigten ihr Können

Das Jugendstreichorchester, der Seniorenchor der Schostakowitsch- Musikschule und einige Solisten , gestalteten gestern Abend, in der unmittelbaren Nachbarschaft der Musikschule, in der großen Bibliothek, ein Frühlingskonzert.

Ich war auch wieder nicht nur Chorsängerin, sondern zusätzlich das Orchestermitglied mit dem Xsylofonspiel. Bin gleich danach schon zum 10. Juni von der Orchesterleiterin nochmals gebeten worden, weil da das Schuljahresabschlußkonzert der Musikschulschüler stattfindet.

Die gestrigen Solisten waren Flöte- Geige- Gitarre-und Klavierspieler, deren Darbietungen die Höhepunkte ausmachten. Das Jugendstreichorchester musizierte Film-und Operettenmelodien und der Seniorenchor sang Frühlingslieder.

 

Eine Kooperationsveranstaltung der Schostakowitsch-Musikschule und der Volkssolidarität des Bezirkes Berlin- Lichtenberg.

Diese erste Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Die Darbietungen wurden mit brausendem Beifall honoriert.

Es sangen der Clara-Schumann-Spatzen- und Amsel-Kinderchor und unser Seniorenchor der Musikschule. Junge Solisten traten auf, wie eine virtuose Flötenspielerin in Begleitung eines Akkordeonspielers und ein hervorragender Klavierspieler am Konzertflügel. Die Flötistin begeisterte besonders den vollen Saal, Audimax der Hochschule für Technik und Wirtschaft.

“Rhythm u Melody” Concertband, das Blasorchester, brachten zusätzlich bei den Zuhörern Schwung und Begeisterung hervor. Klatschen im Takt war da ein stimmungsvolles Muß.

Eine gelungene, musikalische Aufführung von 90 min, die auch nächstes Jahr wieder stattfinden soll.

Brigitte

Konzertante Veranstaltung

Ich besuchte mit meiner Bekannten/Freundin einen Singeabend im Tschechow Theater, der Interkulturellen Begegnungsstätte in unserem Wohnbezirk.

Die erste Hälfte wurde von der Mezzosopranistin Marina Carrozza und ihrem Begleiter, dem Pianisten, Hartmut Angermüller, gestaltet. Sie brachten uns klassische Kunstlieder, Oper-und Operettenarien zu Gehör.

Eine Auswahl von 6 bekannten Frühlingsliedern, die uns als Text auf den kleinen Tischen bereit lagen, war die Einladung, nach einer kleinen Pause, im zweiten Teil der Veranstaltung,  das gemeinsame Singen mit den beiden Künstlern zu beginnen. Trotz leider geringer Zuhörer, waren alle bereit, sich nicht lange bitten zu lassen.  Viele Frühlingslieder sind ja auch bekannt und so wurden sie wohlklingend mit Klavierbegleitung und der professionellen Stimme intoniert. Ein angenehmes, musikalisches Hörvergnügen für alle Beteiligten.

Nach 1 1/2 Std wurde die Veranstaltung offiziell beendet, aber nicht für die Leiterin und ihrer Helferin dieser Einrichtung,  3 Zuhörern und mich und meine Bekannte/Freundin. Die beiden Künstler setzten sich mit uns anschließend  in gemütlicher Runde zusammen, stellten Piccolo-Fläschchen zum Anstoßen auf den Tisch und wir sangen noch weitere Frühlings-und Volkslieder aus dem Gedächtnis. Eine wirklich tolle, fröhliche Runde.  Zu guter Letzt schrieben wir die Lieder mit der ersten Liedzeile den Künstlern auf, damit zu einer nächsten Veranstaltung auch diese alt bekannten Lieder mitgesungen werden können.

 

Brigitte

Schluß, aus, vorbei !

Seit 5. Dez. 2011 sang ich zusätzlich im Singekreis der deutschstämmigen-russischen Mitbürgerinnen. Meiner Bekannte/Freundin erzählte ich davon und auch sie kam mit mir dort hin und hat Spaß am gemeinsamen deutsch.Volksliedersingen, immer montags Nachmittag für 2 Std.

Da wir auch einige russ. Volkslieder kennen, wurden eben für uns besonders diese Lieder in russisch oder deutsch gesungen. Wir Zwei sind auch freundlich vom Singekreis aufgenommen worden.

Jetzt, nach 1/2 Jahr, mußte ich leider feststellen, daß mir das Singen dort kaum noch Freude bereitet, da die Singefrauen nicht gewillt sind, Takt, Melodie und Rhythmus angepaßt an das jeweilige deutsch. Volkslied, richtig zu singen.

Die Singekreis-Leiterin kann perfekt Keyboard bzw Orgel als Singebegleitung spielen, aber sie gibt halt die Tempi der Liedermelodie falsch vor. Ich spiele kein Instrument, kann aber vorsingen. Merkte jedoch schnell, daß kein Wille der russ. Sangesfrauen vorhanden ist, deutsche Volkslieder richtig zu singen. Auch Textänderungen durch Übersetzungsfehler, wollen nur schwer oder gar nicht akzeptiert werden. Sie sind der Meinung, wir singen das schon immer so und nicht anders.

Ich möchte aber, daß die russ. Frauen mit meiner Hilfe das deutsche, originale Volkslied ordentlich singen können und sie das stimmliche Hören nett erleben. Leider ist seitens der Singekreis-Leiterin, die ja Notenkenntnisse besitzt und vom Blatt abspielen kann, keine wirkliche Unterstützung zu erwarten.

Sie wollen alle nichts dazu lernen und singen aus Freude auch falsch. Ihre öffentl. Auftritte sind daher leider fehlerhaft. Ich wollte versuchen, kleine Fehler zu beseitigen. Eins steht fest: Ein  Chor ist es nicht, das wollen sie auch nicht sein und dazu singen sie ja nur einstimmig.

Ich fühlte mich bis zum jetzigem Zeitpunkt bei den russ. Singefrauen sehr wohl und von ihnen herzlich angenommen. Ein Andenken habe ich ihnen von mir hinterlassen. Im März schenkte ich der Singekreis-Leiterin für ihre musikalische Begleitung eine Orgel, die wir zu Hause nicht mehr bespielen. Die Freude über das Instrument war riesig, da das Keyboard, was sie nutzt, schon 3 taube Tasten hat.

Ich war also am Montag den letzten Tag dort und erklärte den Singekreis-Frauen mein Beweggrund des Wegbleibens.  Meine Bekannte/Freundin wird weiterhin dort singen gehen.

 

Unser Chor nahm wieder am Tierparkkonzert  ” Komm lieber Mai, 2012  ” teil. Wir hatten unseren Auftritt um 14.30 Uhr und nach 30 min war dann die Tierschau mit dem Tierparkdirektor und danach folgten noch 5 Chöre, die ihre Lieder zu Gehör brachten.

Das Frühlingskonzert im Tierpark findet immer an 3 Standorten statt.  In der ” Cafeteria ” , im Terrassencafé und auf der Freilichtbühne. Es beginnt gleichzeitig um 11 Uhr  und wird so gegen 17.30 Uhr beendet.

Nach meinem Auftritt gesellte ich mich an den Tisch meiner Schulfreundin mit Mann und wir sahen uns gemeinsam die anschließende Tierschau mit dem Tierparkdirektor an und lauschten noch für 2 Std den Klängen der Chöre.

Auch meine Bekannte/Freundin mit ihrer langjähr. Freundin konnte ich , bzw wir, trotz vieler Leute im Gartenrestaurant, begrüßen. Um 17 Uhr wollte meine Schulfreundin und Mann noch einen weiteren Rundgang zum Tiere anschauen machen und so sind wir noch ein kleines Stück des Weges gemeinsam spaziert, bis wir uns verabschiedeten und ich nach Hause fuhr.

 

… wurde gestern im ehemaligem Kulturpark/Spreepark-Plänterwald dargeboten.

Im Rahmen der 7. Berliner Biennale spielten polnische Künstler die ” Schlacht um Berlin, 1945 “, von April bis Mai. Die Schlacht zeigt die erbitternden Kämpfe in der Reichshauptstadt Berlin.  Es ist eine Neuinszinierung  von Maciej Mielecki aus Polen, mit über 50 polnischen Künstlern und 2 Reenactment-Gruppen. Die Darsteller tragen in ihren Rollen originale Uniformen der Roten Armee, der 1.Polnischen Armee und der deutschen Truppen, Gewehre  und sogar 2 LKW´s und ein Krad-Gespann aus dieser Zeit konnte bestaunt werden.

Diese Aufführung wird in Warschau und Berlin gezeigt.

Aufmerksam machte  mich auf diese Event wieder unser jüngerer Sohn, mit dem ich mich dazu verabredete.  Also hin zum Plänterwald, zum Café  ” Mythos “, wo dahinter, auf einem freien Wiesenstück,  die Show stattfinden soll.

Wir trafen noch zufällig einen Bekannten, einen Geocaching- Begeisterten vom Sohnemann und nach der Vorstellung bestaunten wir die LKW`s und das Krad-Gespann.  Danach verweilten wir alle Drei bei netten Gesprächen und Getränk im Café ” Mythos ” noch 2 1/2 Std. in der sommerlichen Waldluft, die stark mit Bärlauchduft durchmischt wurde.

Es war ein kurzweiliger Nachmittag. Die beiden Jungen Leute hatten sich dann noch spontan gemeinsam zu einer Cachetour durch den Treptower Wald entschlossen und ich habe mich mit Bus und S-Bahn ab 17 Uhr in Richtung Heimat aufgemacht.

PS :   Als die Schüsse aus den Gewehrläufen knallten, es waren Platzpatronen, war es mächtig laut. So laut empfand ich es nie bei Kriegsfilmen. Ich  staunte nicht schlecht.  Viele Gewehre zu gleich- mächtig viel Krach.  Mein Gehör hat etwas gelitten.

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